WoMo-Tour 50 – Woche 2

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Mo 14. Sept.: Weiter geht es zuerst zum 75m hohen Leuchtturm Phare de Gatteville. 365 Stufen sind zu bewältigen… wegen dem tollen Ausblick 😉Bei Auderville gibt es einen Gemeinde-Campingplatz. Er liegt direkt am Meer, ideal für (Sand-)Strandspaziergänge.

So 13. Sept.: Heute stehen zwei gemütliche Spaziergänge in das nahe gelegene Dorf Barfleur auf dem Programm. Das erste Mal gegen Mittag. Jetzt herrscht Flut und die Schifferl schwimmen ganz „normal“ im Hafen. Gegen 18:30 zum zweiten Mal. Jetzt herrscht Ebbe, und der Hafen mit samt den Schifferln ist trocken gelegt. Übrigens: alle Gebäude wurden aus dem hier anstehenden Granit gebaut. Sieht schön aus 😊

Sa 12. Sept.: Auf dem Weg nach Barfleur besuchen wir drei Orte, die an die Landung der Alliierten erinnern. Doch zuerst genießen wir die Morgenstimmung und lassen die Drohne zum Nachbarort Arromanches-les-Bains fliegen.

In Longues-sur-Mer steht Die Batterie Allemande. 4 Kanonen haben den Alliierten schweren Schaden zugefügt. Jetzt sind sie eine Touristen-Attraktion 🫤 Von hier führt auch ein Weg zu den Klippen mit bizarren Felsformationen.

Als nächstes halten wir in Colleville-sur-Mer. Hier wurde ein Monument für die Gefallenen der 5. US-Pionier-Brigade errichtet. Fast 10.000 gefallene US-Soldaten finden hier ihre letzte Ruhe. An der Rückseite des Monuments wurde ein Garten für die Vermissten errichtet.

Im Ort Sainte-Mère-Église findet im Zentrum ein Fest statt. Daher bleibt nur ein kurzer Blick zur Kirche, wo dem Fallschirmjäger John Steele ein markantes Denkmal gesetzt wurde.

Fr 11. Sept.: Wir fahren der Küste entlang Richtung Westen. Kurz vor 13:00 treffen wir auf dem großen Stellplatz bei Asnelles ein, und wieder haben wir Glück: Wir ergattern einer der letzten Plätze in der ersten Reihe mit freiem Blick aufs Meer!

Die einsetzende Ebbe gibt einen sehr schönen Sandstrand frei. Der Strand von Asnelles gehört jedoch zu einem Abschnitt des sog. Gold Beach, an dem die Alliierten am 6. Juni 1944 anlandeten. Zahlreiche Kriegsrelikte erinnern an dieses historische Ereignis… kein unbeschwerter Strand-Spaziergang.

Do 10. Sept: Honfleur ist bis jetzt der reizvollste Ort in der Normandie, den wir auf unserer Reise kennengelernt haben. Ist so ähnlich wie in Venedig: alle 10 Meter ein Motiv, welches Du unbedingt fotografieren musst. Auf dem ersten Foto sieht man im Hintergrund die imposante Seine-Brücke, die wir gestern überquert haben.

Mi 9. Sept.: Heute ist Kreidefelsen-Tag! Wir sind früh losgefahren, damit wir auf einem Parkplatz im Zentrum von Etretat stehen können. Pünktlich zu unserem Besuch klart der Himmel auf, dafür weht eine steife Brise. Zuerst geht es rechts zu einer modernen Kirche über unzählige Stufen hinauf. Auf der gegenüber liegenden Anhöhe hat man den tollen Blick auf den markanten natürlichen Brückenbogen.

Weiter geht es dann – an Le Havre vorbei – nach Honfleur. Dabei überqueren wir die Seine auf der Pont de Normandie, die mit 856 m die größte Spannweite in Europa besitzt.

Di 8. Sept.: Der Vollständigkeit halber: Heute ist Ruhe- bzw. Bürotag. Video schneiden, Wäsche waschen, etc… Es regnet immer wieder. Jener Frontdurchzug, der einen Tag später in Österreich eintreffen wird.

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